{"id":141,"date":"2008-04-17T14:05:50","date_gmt":"2008-04-17T12:05:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.streetlightstv.de\/blog\/studie-zuschauer-wenden-sich-von-fernsehsendern-ab-chance-fuer-videoportale-der-tv-produzenten\/"},"modified":"2008-05-05T14:57:39","modified_gmt":"2008-05-05T12:57:39","slug":"studie-zuschauer-wenden-sich-von-fernsehsendern-ab-chance-fuer-videoportale-der-tv-produzenten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.streetlightstv.de\/blog\/studie-zuschauer-wenden-sich-von-fernsehsendern-ab-chance-fuer-videoportale-der-tv-produzenten\/","title":{"rendered":"Studie: Zuschauer wenden sich von Fernsehsendern ab \u2013 Chance f&#252;r Videoportale der TV-Produzenten?"},"content":{"rendered":"<p>Interessante <a href=\" http:\/\/internetfernsehen.blogspot.com\/2008\/04\/tv-sender-verlieren-stammpublikum.html\">Ergebnisse<\/a> was das Fernsehnutzungsverhalten betrifft <a href=\" http:\/\/www.pressetext.ch\/pte.mc?pte=080416003\">lieferte eine Studie<\/a> des britischen Beratungsunternehmens <a href=\" http:\/\/www.accenture.com\/\">Accenture<\/a>. Demnach verlieren die TV-Sender nach und nach ihr Stammpublikum. Anstatt einem Sender die Treue zu halten, gehen die Rezipienten vielmehr dazu &#252;ber, sich aus dem gro&#223;en Angebot der Sender ihren Inhalt selber zusammenzustellen. \u201eChannel-Hopping\u201c ist quasi \u201ein\u201c!<\/p>\n<p>Das hei&#223;t, dass die Zuschauer heutzutage eine st&#228;rkere Bindung zu einem einzelnen Format, anstatt zu einem ganzen Sender aufbauen. Zwar unterst&#252;tzt die Untersuchung die starke Position des Mediums Fernsehen, allerdings zeigt sie auch gleichzeitig, dass die Rezipienten mit dem herk&#246;mmlichen TV immer weniger zufrieden sind. Dies liegt zum einen an den Inhalten, die &#252;bertragen werden, aber noch viel erw&#228;hnenswerter ist, dass Werbeunterbrechungen und feste Ausstrahlungszeiten als gr&#246;&#223;tes Manko angegeben wurden. <\/p>\n<p><strong>Die Suche nach Alternativen<\/strong><\/p>\n<p>Dies f&#252;hre dazu, dass insbesondere <!--more-->junge Zuschauer vermehrt nach alternativen zum traditionellen Fernsehen suchen, was dazu f&#252;hrt, dass in den USA mittlerweile 46 Prozent der 18- bis 24 J&#228;hrigen w&#246;chentlich Sendungen auf mobilen Endger&#228;ten konsumieren. Kostenpflichtige On-Demand-Dienste werden der Studie zufolge in erster Linie von der Gruppe der unter 35-J&#228;hrigen genutzt.<\/p>\n<p>So, warum finde ich die Ergebnisse dieser Studie von  Accenture so interessant? Ganz einfach, denn im Grunde genommen unterst&#252;tzen die Ergebnisse meine Annahme, dass die TV-Zuschauer in Zukunft noch weitaus mehr Fernsehinhalte im Internet konsumieren werden, als heutzutage. Denn wo, wenn nicht im Internet haben Rezipienten die M&#246;glichkeit, ihren TV-Inhalt selber zusammenzustellen? Dazu sind sie an keinerlei feste Ausstrahlungszeiten gebunden, k&#246;nnen also normalerweise s&#228;mtliche Inhalte on-Demand konsumieren. <\/p>\n<p><strong>Der m&#252;ndige TV-Zuschauer<\/strong><\/p>\n<p>Aber noch etwas finde ich &#228;u&#223;erst interessant: Bedeutet der Umstand, dass die Rezipienten die feste Bindung zu den TV-Sendern immer weiteraufl&#246;sen und sich stattdessen an ein bestimmtes Format heften, dass die Stellung der TV-Produktionsunternehmen in Zukunft enorm gest&#228;rkt wird? Denn im Grunde genommen sind sie es ja, die ein bestimmtes Fernsehformat entwickeln und produzieren, die Sender kaufen lediglich die Rechte und strahlen den Content aus. <\/p>\n<p><a href=\" http:\/\/www.streetlightstv.de\/blog\/myspassde-brainpool-tv-veroeffentlicht-comedy-video-portal\/\">Vor wenigen Wochen erst<\/a> ist das Fernsehproduktionsunternehmen <a href=\" http:\/\/www.brainpool.de\/\">Brainpool TV<\/a> mit einem eigenen Videoportal \u201eon Air\u201c gegangen. Rezipienten k&#246;nnen nun auf <a href=\" http:\/\/www.myspass.de\/\">Myspass.de<\/a> nahezu s&#228;mtliche TV-Inhalte konsumieren, die von Brainpool \u2013 urspr&#252;nglich f&#252;rs Fernsehen \u2013 produziert wurden. M&#246;glich macht das in diesem Fall sicherlich auch der Umstand, dass Brainpool als eines der wenigen Produktionsunternehmen in Deutschland s&#228;mtliche Rechte an den Produktionen weiterhin beh&#228;lt und nicht g&#228;nzlich an die TV-Sender verkauft. Brainpool hat also ohnehin schon eine starke Stellung, die sie mit dem Videoportal Myspass.de nun ausspielen und die durch die oben zitierte Studie weiter unterst&#252;tzt wird.<\/p>\n<p><strong>Brainpool`s Myspass.de als Ausl&#246;ser?!<\/strong><\/p>\n<p>Kann ein m&#246;glicherweise Verst&#228;rktes Abwandern des Fernsehzuschauers ins Internet gepaart mit einer st&#228;rkeren Bindung zu einzelnen TV-Formaten also dazu f&#252;hren, dass auch andere Produktionsunternehmen in Zukunft einen &#228;hnlichen Weg wie Brainpool TV einschlagen? Sollte Myspass.de ein Erfolg werden, wieso sollten dann nicht auch andere Produzenten dazu &#252;bergehen, die Rechte an Ihren Entwicklungen zu behalten und selbst im Internet auszuwerten?! <\/p>\n<p>K&#246;nnte es somit dazu kommen, dass in Zukunft nicht mehr RTL, ProSieben und die ARD um Quoten ringen, sondern die Videoportale von <a href=\" http:\/\/www.mme.de\/\">MME<\/a>, Brainpool und <a href=\" http:\/\/www.bavaria-film.de\/\">Bavaria<\/a> um Internetuser und Klickzahlen k&#228;mpfen?! <\/p>\n<p>Zugegeben, das ganze ist jetzt ziemlich weit gesponnen. Aber die Ergebnisse der Studie scheinen diese Gedankenspiele zumindest nicht zu widersprechen, ganz im Gegenteil sogar. Und genau deswegen finde ich das ganze interessant!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interessante Ergebnisse was das Fernsehnutzungsverhalten betrifft lieferte eine Studie des britischen Beratungsunternehmens Accenture. Demnach verlieren die TV-Sender nach und nach ihr Stammpublikum. 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